TG2 — der Anti-TIGIT-Klon mit dokumentierten Vorteilen gegenüber TG1 in der humanen FFPE-IHC.

Klon TG2 · Kat.-Nr. DIA-TG2-M · Akademische Preise auf Anfrage

Wissenschaftlicher USP

Dokumentierte Vorteile gegenüber TG1

Höhere AffinitätZu TIGIT · vs. TG1
Stärkere TonsillenfärbungIHC-Intensität · vs. TG1
Höhere Verdünnbarkeitvs. TG1

Der neue Klon TG2 zeigt eine höhere Färbeintensität.

Dokumentiert für die Tonsillen-IHC im Vergleich mit Klon TG1 (Abschnitt P·09).

Monoklonaler Mausantikörper für die Untersuchung von humanem TIGIT in formalinfixiertem, paraffineingebettetem Gewebe. Das klonspezifische Datenblatt dokumentiert Immunogen, detektionssystemabhängige Startverdünnungen, Epitopdemaskierung, Tonsille als Positivkontrolle und ein membranöses Lymphozyten-Färbemuster. TG2 zeigt eine höhere Affinität zu TIGIT, eine stärkere Färbeintensität in der Tonsillen-IHC und eine höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1.

  • KlonTG2 (monoklonal)
  • KatalognummerDIA-TG2-M
  • SpeziesreaktivitätHuman
  • WirtsspeziesMaus
  • IsotypMouse IgG1/κ
  • AnwendungenIHC an Standard-FFPE-Schnitten · Western Blot
  • IHC-Ausgangsverdünnung1:50 – 1:200
  • PositivkontrolleTonsille
  • FärbemusterMembranös (Lymphozytensubtypen)
  • Format100 µl, lyophilisiert

Vollständige Produktdaten: Description, Abschnitt P·04 ↓

Produktabbildung des ONCOdianova-Anti-TIGIT-Antikörpers Klon TG2: TIGIT-Immunhistochemie einer humanen Tonsille mit zahlreichen TIGIT-positiven LymphozytenProduktabbildung in voller Größe öffnen
Produktabbildung · Klon TG2 · DIA-TG2-M
Evidenzebene 01

Klonspezifisches Datenblatt

Das Datenblatt DIA-TG2-M (V05, 25.02.2025; inhaltsgleich V03, 22.02.2022) dokumentiert Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, FFPE-IHC-Startbedingungen, Positivkontrolle und eine Referenzabbildung humaner Tonsille.

Evidenzebene 02

Dokumentierte Startbedingungen

Hitzeinduzierte Epitopdemaskierung im Autoklav (121 °C, 5 min, Tris-EDTA-Citrat pH 7,8); 1:50 bei Biotin/(Strept)Avidin-basierter und 1:100–1:200 bei Polymer-basierter Detektion. Ein dokumentierter Artefakthinweis betrifft schwaches nukleäres/nukleoläres Signal in einzelnen Epithelien.

Evidenzebene 03

Vergleich mit TG1

TG2 zeigt eine höhere Affinität zu TIGIT, eine stärkere Färbeintensität in der Tonsillen-IHC und eine höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1 (Abschnitt P·09).

TG2-Referenzabbildung und TIGIT-Gewebegalerie: Abschnitt P·02 ↓

Alles zu DIA-TG2-M, vollständig in acht Bereichen.

TIGIT-Immunfärbung in humanem FFPE-Gewebe.

IHC-Abbildungen und Legenden zum TIGIT-Nachweis in verschiedenen Tumoren.

Übersicht links, Detail rechts.

Alle Bilder und Legenden sind Originalmaterial von ONCOdianova. Das Referenzbild ist die Abbildung des TG2-Datenblatts. Die Gewebegalerie gehört zur ONCOdianova-TG2-Produktdokumentation und veranschaulicht die Gewebe, die mit der Anti-TIGIT-Immunhistochemie von ONCOdianova untersucht wurden.

Datenpaket.

Datenblatt

Datasheet_DIA-TG2_anti-TIGIT

Produktdaten, Anwendungshinweise, Lagerung, allgemeine Referenzen und die Tonsillen-Referenzabbildung.

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PDF · V05 · 25.02.2025 · 297 KB

Tech Note · DIA-TG2-M · Klon TG2

TIGIT-Färbung, manuell und automatisiert

Manuelle Immunhistochemie und Leica-Bond-RX-Verfahren für den Klon TG2, mit den Verdünnungen des Datenblatts DIA-TG2-M — 1:100–1:200 bei Polymer-basierter und 1:50 bei Biotin/(Strept)Avidin-basierter Detektion.

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PDF · V01 · 07.09.2026 · 130 KB

Sicherheit

MSDS

Sicherheitsdatenblatt (ONCOdianova, alle lyophilisierten Antikörper).

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PDF · V02 · 216 KB

Kontrollierte Produktdaten.

Prod.Nr.DIA-TG2-M
SpezifitätTIGIT
SpeziesreaktivitätHuman
WirtsspeziesMouse
IsotypIgG1
KlonTG2
AnwendungImmunohistochemistry (IHC),
Formalin-fixed Paraffin-embedded sections (FFPE)
Western Blot
Konjugationunconjugated
VerdünnungIHC 1:100-1:200
FormatLyophilisate
Antibody purified (from culture supernatant)
Anzahl100µl
FormatPBS pH 7.4, 2%BSA, 0.05%NaN3
AnwendungshinweisNur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren.
HerstellerONCOdianova GmbH
ProduktAnti-TIGIT (Human) aus Maus
KatalognummerDIA-TG2-M
Katalognummer VertriebODN-DIA-TG2-M (BIOZOL)
SKUTIGIT-1
ProduktkategorieCancer Immunology IHC marker
SpezifitätTIGIT
TargetTIGIT — T-cell immunoreceptor with Ig and ITIM domains (Gene ID 201633, UniProt Q495A1)
SpeziesreaktivitätHuman
WirtsspeziesMaus
IsotypMouse IgG1/κ
KlonTG2 (monoklonal)
ImmunogenRekombinantes Peptid aus der extrazellulären Domäne des humanen TIGIT
AnwendungenIHC an Standard-FFPE-Schnitten; Western Blot
Konjugationunkonjugiert
IHC-Ausgangsbereich1:50 – 1:200 — 1:50 bei Biotin/(Strept)Avidin-basierter Detektion, 1:100–1:200 bei Polymer-basierter Detektion; die optimale Verdünnung ist vom Anwender für Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektionssystem zu bestimmen
FormatLyophilisiertes Pulver; gereinigter Antikörper aus Kulturüberstand
Menge100 µl
RekonstitutionMit sterilem Aqua dest. auf 100 µl auffüllen; 10 Minuten vorsichtig schütteln
Puffer / FormulierungPBS, pH 7,4, 2 % BSA, 0,05 % Natriumazid
EpitopdemaskierungHitzeinduzierte Epitopdemaskierung erforderlich; empfohlen: Autoklav 121 °C, 5 min, Tris-EDTA-Citrat pH 7,8
PositivkontrolleTonsille
FärbemusterMembranös (Lymphozytensubtypen)
Vergleich mit TG1Höhere Affinität zu TIGIT, stärkere Färbeintensität in der Tonsillen-IHC und höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1 (Abschnitt P·09)
Assoziierte AntikörperDIA-TG1-M (Anti-TIGIT, Klon TG1) · DIA-R12 (Anti-PVRIG/CD112R, Klon R12) — laut Datenblatt
LagerungLyophilisat bei 2–8 °C; langfristig bei −20 °C (mindestens ein Jahr stabil); rekonstituiert kurzfristig bei 2–8 °C (mehrere Wochen); wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden
AnwendungshinweisNur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren.
HerstellerONCOdianova GmbH

Die technischen Angaben dieser Tabelle sind überwiegend im Datenblatt DIA-TG2-M V05 (25.02.2025) dokumentiert, dessen Produktinhalt mit V03 (22.02.2022) identisch ist; Gen- und Protein-Einträge verweisen auf ihre Register. Vertriebskatalognummer, SKU, Produktkategorie, Western Blot als Anwendung und die Packungsgröße stammen aus der ONCOdianova-TG2-Produktseite und der Vertriebsführung. Keine Spezifikation, kein Protokoll und keine Publikation des Klons TG1 wurde in diese Tabelle übertragen. Jedes Labor validiert seine eigenen Bedingungen.

Reaktivität des Klons TG2.

Reaktivität

Klon TG2 erkennt humanes TIGIT in formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe und zeigt in der Immunhistochemie eine membranöse Färbung TIGIT-positiver Lymphozytensubpopulationen. Humane Tonsille dient als dokumentiertes Positivkontrollgewebe.

Im Vergleich zu TG1 zeichnet sich TG2 durch eine höhere Affinität zu TIGIT aus. TG2 ermöglicht außerdem eine höhere Arbeitsverdünnung und zeigt in der humanen Tonsillen-IHC eine stärkere Färbeintensität. Methodisch kann TG2 im selben etablierten FFPE-IHC-Arbeitsablauf wie TG1 eingesetzt werden und verbindet eine starke TIGIT-Bindung mit einem klaren membranösen Signal und hoher Verdünnbarkeit.

SpeziesreaktivitätHuman
WirtsspeziesMaus
Von TG2 gefärbte Strukturen im FFPE-GewebeZellmembranen verschiedener Lymphozytensubtypen
PositivkontrolleTonsille — normale humane Tonsille mit zahlreichen TIGIT-positiven Lymphozyten
FärbemusterMembranös
AnwendungenIHC an humanem FFPE-Gewebe; Western Blot

Manuelle und automatisierte Verfahren.

Dokumentierte Ausgangsprotokolle. Die Verfahren 1 und 2 sind die manuelle und die automatisierte Färbemethode der Tech Note „TIGIT staining manual + automated“, hier für den Klon TG2. Die Methode ist dieselbe; die Verdünnung ist eine andere und folgt dem Datenblatt DIA-TG2-M: 1:50 bei Biotin/(Strept)Avidin-basierter und 1:100 – 1:200 bei Polymer-basierter Detektion. DIA-TG2-M wird in 100 µl rekonstituiert. Alle Verdünnungen sind Ausgangswerte; jedes Labor validiert Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektion selbst.

Verfahren 1Manuelle Immunfärbung · IHC an FFPE-GewebeTech Note · Klon TG2

Schnittvorbereitung

  1. 4-µm-Schnitte auf Superfrost-Objektträger aufziehen
  2. Entparaffinieren in Xylol (2 × 5 min)
  3. Rehydrieren in absteigender Ethanolreihe (100 %, 90 %, 80 %, 70 %)
  4. 5 min in TBST-Puffer* spülen

Vorbehandlung (Epitopdemaskierung)

  1. 5 min** bei 121 °C in TEC-Puffer*** pH 7,8 (1× Konzentration) autoklavieren
  2. 5 min in TBST-Puffer* spülen

Peroxidase-Blockierung

  1. 10 min in Peroxidase-Blocking Solution (#S2023, DAKO REAL™) inkubieren
  2. 2 × 5 min in TBST-Puffer* spülen

Antikörperinkubation

  1. Primärantikörper Anti-TIGIT, Klon TG2 (DIA-TG2-M), 1:100 – 1:200 in Antibody Diluent (#S2022, DAKO REAL™) verdünnen — Polymer-basierte Detektion, Datenblatt DIA-TG2-M
  2. Gewebeschnitt mit 100–200 µl verdünntem Antikörper bedecken
  3. 1 h bei 37 °C in feuchter Kammer inkubieren
  4. 2 × 5 min in TBST-Puffer* spülen
  5. DAKO EnVision Polymer-HRP Mouse/Rabbit Kit (#K5007, DAKO REAL™) gemäß Kit-Protokoll auftragen
  6. 2 × 5 min in TBST-Puffer* spülen

Chromogen und Gegenfärbung

  1. 10 min mit DAB-Chromogen bedecken (DAKO EnVision Polymer-HRP Mouse/Rabbit Kit, #K5007)
  2. Gründlich in Aqua dest. waschen
  3. 20 s mit Hämatoxylin gegenfärben (Mayer’s Hematoxylin 41-5131-00, Medite GmbH)
  4. 5 min in Wasser bläuen
  5. In aufsteigender Ethanolreihe entwässern, in Xylol waschen, eindecken

* TBST-Waschpuffer (#K8000, DAKO)
** 5 min inkubieren, nachdem der Autoklav 121 °C erreicht hat
*** TEC-Stammlösung = 20× Tris-EDTA-Citrat-Puffer: pro 1 l Aqua dest. 5 g Trizma Base (Sigma T 1503), 10 g EDTA (Merck 1.08418.0250), 6,4 g Trinatriumcitrat (Sigma C 0909) lösen; mit 1 mol/l HCl auf pH 7,8 einstellen

Verfahren 2Automatisierte Immunfärbung · Leica Bond RXTech Note · Klon TG2

Vor dem Beladen des Systems

  1. Entparaffinieren und rehydrieren
  2. Hitzeinduzierte Epitopdemaskierung (HIER) vor dem Einsetzen der Objektträger: ER2, High-pH-Puffer pH 9,0, 100 °C, 20 min (die Tech Note nennt zusätzlich Autoklav 121 °C, 5 min als Alternative)
  3. Objektträger abkühlen lassen

Bond-RX-Protokoll

  1. Peroxide Block (Leica Microsystems), 5 min, Raumtemperatur
  2. Bond Wash Solution, 3 ×
  3. Primärantikörper Anti-TIGIT, Klon TG2 (DIA-TG2-M), 1:100 – 1:200, 37 °C, 60 min — Polymer-basierte Detektion, Datenblatt DIA-TG2-M
  4. Bond Wash Solution, 3 ×
  5. Post Primary (Leica Microsystems), 30 min
  6. Bond Wash Solution, 3 × 2 min
  7. Polymer (Leica Microsystems), 30 min
  8. Bond Wash Solution, 2 × 2 min; deionisiertes Wasser, 1 ×
  9. Mixed DAB Refine, 10 min
  10. Deionisiertes Wasser, 3 ×
  11. Hämatoxylin (Leica Microsystems), 5 min
  12. Deionisiertes Wasser 1 ×, Bond Wash Solution 1 ×, deionisiertes Wasser 1 ×; eindecken

Dispensiervolumen 150 µl je Schritt.

Verfahren 3Anwendungshinweise des DatenblattsDatenblatt DIA-TG2-M · V05 · 25.02.2025

Vorbereitung und Epitopdemaskierung

  1. Rekonstitution: DIA-TG2-M mit sterilem destilliertem Wasser auf 100 µl bringen, 10 Minuten sanft schütteln
  2. Entparaffinieren und rehydrieren nach Standardverfahren
  3. Hitzeinduzierte Epitopdemaskierung (HIER) ist erforderlich
  4. Empfohlen: stringente Hitzevorbehandlung im Autoklav bei 121 °C (5 min) in Tris-EDTA-Citrat, pH 7,8 (z. B. TEC-Puffer)

Antikörperverdünnung nach Detektionssystem

  1. Allgemeine Empfehlung der Produkttabelle: Verdünnung 1:50 – 1:200 (IHC-P) — ein allgemeiner Ausgangsbereich, nicht die Protokollverdünnung eines bestimmten Detektionsverfahrens
  2. Biotin/(Strept)Avidin-basierte Detektion (z. B. Vectastain® Elite® ABC-HRP-Kit/AEC): Antikörper 1:50
  3. Polymer-basierte Detektion (z. B. Dako EnVision™, Peroxidase/DAB): Antikörper 1:100–1:200
  4. Positiv- und Negativkontrollen parallel mitführen; Positivkontrolle: Tonsille

Die beiden Detektionsverfahren sind zwei getrennte Wege des Datenblatts mit je eigener Verdünnung. Sie werden weder kombiniert noch zu einer Spanne verschmolzen; die Spanne 1:50 – 1:200 der Produkttabelle ist eine allgemeine Angabe.

Erwartetes Ergebnis

  1. Der Antikörper färbt Zellmembranen verschiedener Lymphozytensubtypen
  2. In einigen epithelialen Geweben (d. h. Kolonkarzinom) kann eine schwache unspezifische nukleäre/nukleoläre Färbung auftreten

Targetliteratur.

  1. Lozano E et al. The TIGIT/CD226 axis regulates human T cell function. Journal of Immunology (2012). doi:10.4049/jimmunol.1103627 · PMID 22427644Targetbiologie
  2. Pauken KE, Wherry EJ. TIGIT and CD226: tipping the balance between costimulatory and coinhibitory molecules to augment the cancer immunotherapy toolkit. Cancer Cell (2014). doi:10.1016/j.ccell.2014.11.016 · PMID 25490444Targetbiologie
  3. Blake SJ et al. Molecular Pathways: Targeting CD96 and TIGIT for Cancer Immunotherapy. Clinical Cancer Research (2016). doi:10.1158/1078-0432.CCR-16-0933 · PMID 27620276Targetbiologie

So liest man die Färbung.

Erwartetes Muster

Membranös, Lymphozytensubtypen

Das Datenblatt beschreibt eine membranöse Färbung verschiedener Lymphozytensubtypen und zeigt humanes TIGIT in FFPE-Tonsille, gefärbt mit Klon TG2 – normale Tonsille mit zahlreichen TIGIT-positiven Lymphozyten – als Positivkontrolle.

Dokumentiertes Artefakt

Schwaches nukleäres / nukleoläres Signal

Das Datenblatt gibt an, dass in einigen epithelialen Geweben, zum Beispiel beim Kolonkarzinom, eine schwache unspezifische nukleäre oder nukleoläre Färbung auftreten kann. Ein solches Signal ist nicht als TIGIT-Positivität zu werten; Positiv- und Negativkontrollen parallel mitführen.

Reichweite der Evidenz

Dokumentierter Evidenzumfang

Die dokumentierte Evidenz zu TG2 ist das Datenblatt DIA-TG2-M V05 — Identität, Immunogen, FFPE-IHC-Startbedingungen, Tonsillenkontrolle und die Tonsillen-Referenzabbildung — zusammen mit dem dokumentierten Vergleich gegenüber TG1 (höhere Affinität, stärkere Tonsillen-Färbeintensität, höhere Verdünnbarkeit; Abschnitt P·09). Diese Vergleichsaussagen sind relativ zu TG1 dokumentiert.

TG2 vs TG1 — dokumentierte Differenzierung.

Affinität

Sie suchen einen TIGIT-Antikörper mit höherer Affinität?

TG2 hat eine höhere Affinität als TG1. Das ist ein dokumentierter Vergleich zwischen den beiden ONCOdianova-Anti-TIGIT-Klonen.

Tonsillensignal

Stärkere TIGIT-Färbeintensität in der humanen Tonsillen-IHC im Vergleich zu TG1

TG2 zeigt eine stärkere Färbeintensität als TG1 in der IHC an humaner Tonsille, dem dokumentierten Positivkontrollgewebe beider Klone. Dieser Vergleich ist in der IHC an humaner Tonsille dokumentiert.

Verdünnbarkeit

Höhere Verdünnbarkeit

TG2 hat eine höhere Verdünnbarkeit als TG1, mit einem dokumentierten IHC-P-Ausgangsbereich von 1:50–1:200. Eine höhere Verdünnbarkeit kann einen effizienteren Reagenzieneinsatz in IHC-Arbeitsabläufen unterstützen.

Die drei Aussagen oben sind ein dokumentierter Vergleich zwischen TG2 und TG1, den beiden ONCOdianova-Anti-TIGIT-Klonen.

TIGIT in der Forschung.

TIGIT (T-cell immunoreceptor with Ig and ITIM domains; auch VSTM3, VSIG9, WUCAM) ist ein inhibitorischer Rezeptor der Poliovirus-Rezeptor/Nectin-Familie. Nach Bindung seiner Liganden CD155 (PVR) und CD112 (Nectin-2) vermittelt er hemmende Signale an T-Zellen und NK-Zellen (UniProt Q495A1). TIGIT und der kostimulatorische Rezeptor CD226 konkurrieren um dieselben Liganden; diese TIGIT/CD226-Achse reguliert die Funktion humaner T-Zellen.[1, 2]

TIGIT wird auf Subpopulationen von T-Lymphozyten exprimiert; berichtet ist die Expression auf NK-Zellen, regulatorischen T-Zellen, follikulären T-Helferzellen, CD4+-Gedächtnis-T-Zellen und CD8+-T-Zellen, nicht aber auf B-Zellen oder naiven CD4+-T-Zellen (Zusammenfassung im Datenblatt). TIGIT und CD96 werden als Zielstrukturen der Krebsimmuntherapie erforscht.[3]

Diese Aussagen beschreiben das Target TIGIT. Klon TG2 ist ein Forschungswerkzeug für gewebebasierte TIGIT-Untersuchungen an humanem FFPE-Gewebe.

  • GenTIGIT — NCBI Gene 201633
  • ProteinT-cell immunoreceptor with Ig and ITIM domains — UniProt Q495A1
  • AliaseVSTM3 · VSIG9 · WUCAM
  • LigandenCD155 (PVR), CD112 (Nectin-2) — UniProt-Annotation
  • GegenrezeptorCD226 (DNAM-1) — Lozano et al. 2012 [1]
  • Nicht zu verwechseln mitTransglutaminase 2 (TGM2) — „TG2“ ist nur der Klonname

Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Targetliteratur unten. Targetbiologie und klonspezifische Produktaussagen bleiben getrennt.

TIGIT in der translationalen Immunonkologie-Forschung.

Target-Ebene

Translationaler Kontext

TIGIT ist ein inhibitorischer Immuncheckpoint-Rezeptor und ein therapeutisch untersuchtes Target. Unabhängige Forschung hat die TIGIT-Expression im Gewebe im Zusammenhang mit der Immunkontextur des Tumors und dem Ansprechen unter Anti-PD-1-Therapie untersucht.

Klon

Was sich damit untersuchen lässt

Mit dem Klon TG2 lassen sich TIGIT-positive Lymphozytensubpopulationen in humanem FFPE-Gewebe mit membranösem Färbemuster untersuchen — mit höherer Affinität, stärkerer Tonsillen-Färbeintensität und höherer Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1.

Forschungseinsatz

Forschungsanwendung

TG2 ist ein Forschungsantikörper zur Untersuchung TIGIT-positiver Lymphozytensubpopulationen in humanem FFPE-Gewebe. Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren.

Häufige wissenschaftliche Fragen.

Was ist der TIGIT-Klon TG2?

TG2 ist ein monoklonaler Mausantikörper (IgG1/κ), der gegen ein rekombinantes Peptid aus der extrazellulären Domäne des humanen TIGIT erzeugt wurde. Er wird als Forschungsreagenz für die Immunhistochemie an humanem formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe angeboten.

Was ist DIA-TG2-M?

DIA-TG2-M ist die ONCOdianova-Katalognummer des Anti-TIGIT-Antikörpers Klon TG2: monoklonaler Mausantikörper (IgG1/κ), Reaktivität Human, IHC an FFPE-Gewebe, 100 µl lyophilisiert, Tonsille als Positivkontrolle. Die Vertriebskatalognummer bei BIOZOL lautet ODN-DIA-TG2-M.

Worin unterscheidet sich TG2 von TG1?

TG1 und TG2 sind zwei getrennte monoklonale Maus-Hybridomklone gegen humanes TIGIT mit eigenen Katalognummern (DIA-TG1-M und DIA-TG2-M). TG2 ist durch sein eigenes Datenblatt dokumentiert und zeigt eine höhere Affinität, stärkere Tonsillen-Färbeintensität und höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1. Evidenz, Protokolle und Bilder des einen Klons gelten nicht für den anderen.

Eignet sich TG2 für die humane FFPE-IHC?

Ja. TG2 ist für die IHC an humanem FFPE-Gewebe dokumentiert: Das Datenblatt DIA-TG2-M V05 dokumentiert detektionssystemabhängige Startverdünnungen (gesamt 1:50 bis 1:200), hitzeinduzierte Epitopdemaskierung, Tonsille als Positivkontrolle und ein membranöses Lymphozyten-Färbemuster.

Welche Verdünnung wird für die TG2-IHC empfohlen?

Das Datenblatt nennt 1:50 bei Biotin/(Strept)Avidin-basierter Detektion und 1:100 bis 1:200 bei Polymer-basierter Peroxidase/DAB-Detektion (Gesamtbereich 1:50 bis 1:200 für IHC an FFPE-Gewebe). Die optimale Verdünnung muss vom Anwender für Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektionssystem bestimmt werden.

Welche Epitopdemaskierung benötigt TG2?

Eine hitzeinduzierte Epitopdemaskierung ist erforderlich. Das Datenblatt empfiehlt eine stringente Hitzevorbehandlung im Autoklav bei 121 °C für 5 Minuten in Tris-EDTA-Citrat-Puffer, pH 7,8 (TEC-Puffer).

Welches Positivkontrollgewebe ist für TG2 dokumentiert?

Humane Tonsille. Das Datenblatt zeigt normale humane Tonsille mit zahlreichen TIGIT-positiven Lymphozyten und beschreibt eine membranöse Färbung verschiedener Lymphozytensubtypen.

Welches Färbemuster ist für TG2 dokumentiert?

Ein membranöses Färbemuster verschiedener Lymphozytensubtypen, im Datenblatt an humaner Tonsille gezeigt. Das Datenblatt weist zusätzlich darauf hin, dass in einigen epithelialen Geweben eine schwache unspezifische nukleäre oder nukleoläre Färbung auftreten kann; ein solches Signal ist nicht als TIGIT-Positivität zu werten.

Gibt es bekannte Färbeartefakte bei TG2?

Das Datenblatt gibt an, dass in einigen epithelialen Geweben, zum Beispiel beim Kolonkarzinom, eine schwache unspezifische nukleäre oder nukleoläre Färbung auftreten kann. Ein solches Signal ist nicht als TIGIT-Positivität zu werten; Positiv- und Negativkontrollen sind parallel mitzuführen.

Hat TG2 eine höhere Affinität als TG1?

TG2 hat eine höhere Affinität als TG1. Dieser Vergleich ist zwischen den beiden ONCOdianova-Anti-TIGIT-Klonen dokumentiert.

Wie schnitt TG2 im Vergleich zu TG1 in der Tonsillen-IHC ab?

TG2 zeigt eine stärkere Färbeintensität in der IHC an humaner Tonsille im Vergleich zu TG1. Dieser Vergleich ist in der IHC an humaner Tonsille dokumentiert, dem Positivkontrollgewebe beider Klone.

Welcher TIGIT-Klon hat die höhere Verdünnbarkeit?

TG2 hat eine höhere Verdünnbarkeit als TG1. Eine höhere Verdünnbarkeit kann einen effizienteren Reagenzieneinsatz in IHC-Arbeitsabläufen unterstützen. Der dokumentierte IHC-P-Ausgangsbereich für TG2 beträgt 1:50 bis 1:200.

Welcher TIGIT-Klon kommt für die Routine-FFPE-IHC in Betracht?

Beide ONCOdianova-Anti-TIGIT-Klone sind für die IHC an humanem FFPE-Gewebe mit Tonsille als Positivkontrolle dokumentiert. TG2 ist durch sein eigenes Datenblatt dokumentiert und zeigt eine höhere Affinität, stärkere Tonsillen-Färbeintensität und höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1. Welcher Klon zu einer Studie passt, hängt von der Anwendung ab; jedes Labor validiert seine eigenen Bedingungen.

Hat TG2 etwas mit Transglutaminase 2 zu tun?

Nein. „TG2“ ist der Klonname dieses Anti-TIGIT-Antikörpers. Er hat nichts mit Transglutaminase 2 (TGM2) oder Anti-Transglutaminase-Autoantikörpern zu tun.

So bestellen Sie DIA-TG2-M.

Bestellung. ONCOdianova-Produkte werden über unseren Vertriebspartner BIOZOL Diagnostica Vertrieb GmbH, Oehleckerring 11–13, 22419 Hamburg, bezogen — Bestellanfragen per E-Mail: order@biozol.de (CC info@oncodianova.com). Siehe auch Bestellinformationen.

Datenblatt V05 (25.02.2025) ist das aktuelle Datenblatt für DIA-TG2-M; sein Produktinhalt ist mit V03 (22.02.2022) identisch (geändert wurde nur die Vertriebsadresse). Verwandt: TG1 (eigenständiger Anti-TIGIT-Klon) · R12 (CD112R/PVRIG) · KK3 (CD73/NT5E) · TC8 (CD8) · FX3 (FOXP3).

Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren.